Biographien

Age-Freerk Bokma (Berlin, Orgel)

© Age-Freerk Bokma

Age-Freerk Bokma stammt aus den Niederlanden und  studierte Orgel am Prinz-Claus-Konservatorium in Groningen bei Theo Jellema. Nach dem Bachelor-Abschluss 2004 studierte er an der Universität der Künste Berlin bei Leo van Doeselaar, Erwin Wiersinga und bei Paolo Crivellaro, wo er sich mit der Orgelliteratur des italienischen Frühbarock beschäftigte. Im Februar 2010 absolvierte er sein Konzertexamen mit Auszeichnung.
Age-Freerk unternahm zahlreiche Orgelreisen und besuchte viele Meisterkurse mit u.a. Wolfgang Zerer, Olivier Latry, Ton Koopman und Zsigmond Szathmáry. Konzerte als Solist und Auftritte als Begleiter führten ihn an bedeutende Orgeln in den Niederlanden, Deutschland, Frankreich, Schweden, Dänemark und Finnland.
Sein Repertoire umfasst Werke der Renaissance bis zu 20/21. Jahrhundert. Der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt vor allem bei der zeitgenössischen Musik.

Evelin Degen (Düsseldorf, Flöte)

© Evelin Degen

Evelin Degen, Flötistin und Hochschullehrerin, spielt als Solistin regelmäßig Uraufführungen ihr gewidmeter Stücke. 1998 begann die Zusammenarbeit mit dem Thürmchen-Ensemble Köln, deren Ergebnisse auf zahlreichen Festivals in Europa zu hören waren. Seit 1999 ist sie zudem Mitglied des Ensembles Tra i Tempi und widmet sich hier insbesondere der Musik von John Cage und Morton Feldman. Konzertreisen mit dem E-MEX-Ensemble (seit 2002) führten die Flötistin bis nach Lateinamerika, Asien und in die USA. Wiederholt wirkte sie als Musikerin in Tanztheater-Produktionen mit. Evelin Degen war langjährige Präsidentin der Jeunesses Musicales NRW und Vorstandsmitglied des Vereins zur Förderung von Landesjugendensembles; ihr pädagogisches Engagement ist zudem durch viele Meisterkurse und Workshops belegt. Sie unterrichtet als Honorarprofessorin an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf.

Matthias Geuting (Essen, Orgel)

© Matthias Geuting

Matthias Geuting, Organist und Musikwissenschaftler, unterrichtet an der Folkwang-Universität in Essen, an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf sowie an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Er ist Mitbegründer eines Ensembles für freie Improvisation und sucht in seiner Arbeit Querverbindungen zu Tanz und Choreographie. Einen Schwerpunkt seiner Konzerttätigkeit bilden zahlreiche – zum Teil durch Aufnahmen von WDR und DLF dokumentierte – Uraufführungen zeitgenössischer Orgelwerke (etwa von Juan Allende-Blin, Thomas Taxus Beck, Jörg Herchet, Hans Otte, Erik Janson, Klaus Linder, Yasuko Yamaguchi oder Gerd Zacher). Er veröffentlichte Texte zur Orgelmusik des 19. und 20. Jahrhunderts und gab zusammen mit Hermann J. Busch das Lexikon der Orgel (Laaber 2007) heraus. Zuletzt erschien der von ihm herausgegebene Doppelband Felix Mendelssohn Bartholdy. Interpretationen seiner Werke (Laaber 2016).

Angela Metzger (München, Orgel)

© Raimund Löfflad

Angela Metzger studierte Kirchenmusik sowie Konzertfach Orgel mit Meisterklasse bei Prof. Edgar Krapp und Prof. Bernhard Haas an der Münchner Musikhochschule, wo sie alle Abschlüsse mit Auszeichnung absolvierte. Zusätzlich studierte sie Oboe am Innsbrucker Konservatorium. Während des Studiums war sie Stipendiatin des Cusanuswerks, erhielt das Deutschlandstipendium und wurde von Y. Menuhin „Live Music Now“ gefördert.
Sie ist mehrfache Preisträgerin der internationalen Orgelwettbewerbe von u.a. Tokyo, Saint-Maurice sowie des ARD-Wettbewerbs; 2015 erhielt sie den Bayernwerk Kulturpreis.
Engagements führten sie zu den internationalen Orgelfestivals von Bad Homburg, Toulouse, Turin und Varaždin. Sie gastierte in vielen Ländern Europas, in Ägypten und u.a. in der Philharmonie Essen, der Musashino Civic Cultural Hall Tokyo und dem Royal Opera House Muscat (Oman).
Während des Wintersemesters 2017/18 übernahm Angela Metzger die Professurvertretung für Bernhard Haas an der Musikhochschule München.

Michael Sattelberger (Stuttgart, Orgel)

© Michael Sattelberger

Michael Sattelberger, geboren 1971 in Ravensburg, studierte Schulmusik (Hautfach Orgel), an der Musikhochschule Stuttgart, sowie Philosophie und Germanistik an der Universität Stuttgart. Er besuchte Kurse bei Zsigmond Szathmáry, Marie-Claire Alain, Jon Laukvik u.a. Sein besonderes Interesse gilt der Musik des 20./21. Jahrhunderts, auf die er sich, unter anderem durch ein Masterstudium der Neuen Musik an der Musikhochschule München bei Bernhard Haas, spezialisiert hat.
Er ist Organist der Hospitalkirche Stuttgart und Leiter der dortigen Konzertreihe. Neben seinen solistischen Auftritten arbeitet er häufig als Duopartner und Begleiter von Instrumentalisten und Sängern. www.michaelsattelberger.de

Maximilian Schnaus (Berlin, Orgel)

© Marco Borggreve

Der Organist und Komponist Maximilian Schnaus wurde 1986 im fränkischen Bad Neustadt geboren. Nach erstem Orgel- und Kompositionsunterricht bei Friedemann Haeßler und Stephan Adam studierte er Kirchenmusik und Orgel in Hannover und Amsterdam, u.a. bei Pier Damiano Peretti und Jacques von Oortmerssen und erhielt Stipendien der Yehudi-Menuhin-Stiftung und der Studienstiftung des deutschen Volkes. Im Jahr 2014 legte er in der Klasse von Leo van Doeselaar an der Universität der Künste Berlin sein Konzertexamen mit Auszeichnung ab. Er ist Preisträger verschiedener Kompositions- und Orgelwettbewerbe, u.a. erhielt er 2013 den Paul-Hindemith-Preis des Schleswig-Holstein-Musikfestivals und 2015 den 1. Preis des internationalen Orgelwettbewerbs am Berner Münster. Im Jahr 2016 wurde er Artist in Residence der Stiftung Kunst und Musik für Dresden.
Maximilian Schnaus ist Organist der Berliner Sophienkirche.

Dominik Susteck (Köln, Orgel)

© Michael Muck Kremtz / Boris Heinrich

Dominik Susteck (*1977 in Bochum) ist seit 2007 Organist der Kölner Kunst-Station Sankt Peter. Neben Lehrtätigkeit an Hochschulen in Essen, Düsseldorf, Weimar und Köln machte er mit modernen Improvisationskonzerten auf sich aufmerksam. Daneben spielte er zahlreiche Uraufführungen von Werken jüngerer Komponisten (Janson, Odeh-Tamimi, Pena, Froleyks, Köszeghy, Ruttkamp, Seidl, Wozny u.a.). Sein überwiegend auf zeitgenössische Musik ausgerichtetes Repertoire (Herchet, Hölszky, Kagel, Ligeti, Rihm, Stockhausen, Stäbler u.a.) präsentierte er auf mehreren CDs beim Label Wergo und Querstand in Zusammenarbeit mit dem Deutschlandfunk, zweimal hintereinander erhielt er dafür den Preis der Deutschen Schallplattenkritik. Als Komponist wurde er mit Preisen ausgezeichnet (Deutscher Musikwettbewerb, Preis Zeitgenössische Geistliche Musik Schwäbisch Gmünd, Klaus-Martin-Ziegler Preis u.a.). www.dominiksusteck.de

Rie Watanabe (Tokyo/Köln, Schlagzeug)

© Rie Watanabe

Rie Watanabe begann 1999 ihr Schlagzeugstudium an der National University of Arts (Tokyo) bei Prof. Makoto Aruga und Prof. Michiko Takahashi, das sie in den Jahren 2005 bis 2011 an der Hochschule für Musik in Karlsruhe bei Prof. Isao Nakamura fortsetzte.
Sie spielt regelmäßig als Gastmusikerin in verschiedenen Ensembles, darunter Ensemble Musikfabrik (Köln), Klangforum (Wien), dem Ensemble Resonanz (Hamburg), hand werk (Köln) und arbeitet mit Dirigenten und Komponisten wie Emilio Pomarico, Peter Rundel, Helmut Lachenmann, Nicolaus A. Huber u.a..
Als Kammermusikerin und Solistin trat sie außerdem bei verschiedenen internationalen Musikfestivals auf, so z. B. bei den Berliner Festspielen, Märzmusik (Berlin), June in Buffalo (Buffalo/USA) u.a.. Im Jahr 2011 führte sie als Solistin gemeinsam mit den Stuttgarter Philharmonikern das „Konzertstück für Pauken und Orchester“ von Mauricio Kagel auf.
Ebenfalls 2011 gründete Rie Watanabe gemeinsam mit Mirjam Schröder das „Duo Vertige“, ein Duo für Schlagzeug und Harfe. Im Jahr 2014 begann sie das Projekt „TRAVEL MUSICA“ um die unterschiedlichen Möglichkeiten der Aktualisierung und Verfügbarmachung des musikalischen Erbes von Yuya Honda und von Musik im Allgemeinen zu erkunden.
Seit 2014 lebt und arbeitet sie in Köln.

Dr. Margarete Zander (Berlin, Moderation)

© Margarete Zander

Dr. Margarete Zander ist freie Autorin und (Hörfunk-)Journalistin bei ARD und DLF Kultur. Auf NDR Kultur präsentiert sie eine wöchentliche Sendung über Neue Musik und führt Gespräche mit Stars der klassischen Musik. Von 2006-2013 leitete sie das Ultraschall Festival Berlin. Seit 2010 ist sie Jurymitglied des Karl-Scuka-Preises für Radiokunst. Auf ihrem Blog klassik-inside.de lässt sie uns hinter den Kulissen teilhaben am „Making of“.
Von 1990-1994 war sie Internationale PR-Managerin bei Warner Classics International und leitet seit 2015 am Ku’damm ihr eigenes Unternehmen für Präsentations- und Mediencoaching. margaretezander.com